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Rauchen
war, nachdem es aus Amerika auf den alten Kontinent
gelangt
war, von Anfang an umstritten. Verbote und drastische Strafen
konnten jedoch die Ausbreitung des Tabaks nicht verhindern.
Mit der Legalisierung und Einführung von Tabaksteuern konnte
der Staat den Handel kontrollieren und
selbst
von den wachsenden Umsätzen
profitieren. Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts
konnten Tabakgegner wieder erste
Rauchverbote durchsetzen.
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Tabaksteuer
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Die Tabaksteuer ist
eine indirekte Verbrauchssteuer wie die
Alkoholsteuer oder Mineralölsteuer. In Deutschland liegt
der Steueranteil an einer Zigarette bei rund 80 Prozent.
Die
Erhebung der
Tabaksteuer wird mit gesundheitspolitischen
Argumenten gerechtfertigt. Durch die künstliche starke
Verteuerung der Tabakgenussmittel Zigarette, Zigarre,
Zigarillos etc. soll der gesundheitsschädliche Konsum
reduziert werden (Lenkungssteuer).
Tatsächlich wird die Tabaksteuer mit eben der gleichen
Begründung in regelmäßigen Abständen relativ
moderat erhöht. Eine
zu starke Erhöhung könnte zum einen viele Raucher zum
Aufhören veranlassen und zum anderen würde der illegale
Zigarettenschmuggel aus dem Ausland deutlich zunehmen.
Jährlich fließen 13-14 Mrd. Euro dem
deutschen Finanzminister aus den Geldbeuteln der Raucher zu. Damit ist die
Tabaksteuer hinter der Mineralölsteuer die zweitgrößte
Verbrauchssteuer.
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Rauchverbote
und Konsumbeschränkungen
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Verbote
können
sowohl den Anbau, den Handel wie auch den Konsum von
Tabakprodukten betreffen.
In Deutschland dürfen Zigaretten nicht mehr
an Jugendliche unter 18
Jahren verkauft werden. Die Werbung unterliegt Beschränkungen.
Es gibt Importbeschränkungen für Zigaretten aus dem Ausland.
Insgesamt kann die Reglementierung des Rauchens
in Deutschland noch als relativ liberal betrachtet
werden.
Als weitere Verschärfungen wäre ein totales
Werbeverbot für Tabakprodukte, ein Verbot von öffentlichen
Zigarettenautomaten, absolute Rauchverbote in allen öffentlichen
Räumen (Arbeitsplatz, Behörden, Theater,
Bahnhöfen, Flugplätzen, Kneipen, Restaurants etc.)
denkbar.
Am weitesten durchgesetzt haben sich Rauchverbote in den USA, wo
das Rauchen in der Öffentlichkeit nahezu überall verboten ist.
In vielen europäischen Ländern
gelten mittlerweile umfassende Rauchverbote. In Irland ist das Rauchen in Pubs, Restaurants und bei
der Arbeit seit April 2004 verboten, in Norwegen seit Juni 2004.
Italien hat Anfang 2005 ein umfassendes Rauchverbot mit empfindlichen
Strafen eingeführt. Seit 2006 gibt es auch in Spanien
und
Tschechien Rauchverbote. Die Briten haben seit 2007 ein gesetzliches
Rauchverbot an.
In Deutschland sind
Rauchverbote Ländersache. Seit 2008 gelten eine Reihe teils
sehr unterschiedliche Regelungen je Bundesland.
So dürfen Arbeitgeber das
Rauchen am Arbeitsplatz
untersagen. Sind keine eigenen Raucherzimmer eingerichtet,
bleibt dem Zigaretten-Süchtigen meist nur der Weg ins Freie.
In den meisten Behörden und öffentlichen Einrichtungen ist
das Rauchen nicht erlaubt. Die Gaststätten und Restaurants
haben für die rauchenden Gäste oft separate Raucherzimmer,
jedoch muss das Personal weiter „Passivrauchen“.
Auf der
Jobsuche haben
Raucher immer öfter schlechtere Karten. Nichtraucher
arbeiten effektiver arbeiten
und sind nachweislich weniger krank als Raucher.
Auch ein Punkt, der in den Personalkosten zu Buche schlägt
und für den Nichtraucher spricht. Es gab Arbeitgeber,
die zahlten ihrem Personal Prämien sowohl fürs Nichtrauchen
als auch für die Raucher, die es sich am Arbeitsplatz
verkniffen oder gar
abgewöhnen.
Einzelne
Stellen werden heutzutage gar nur noch an
Nichtraucher vergeben. So kann der Arbeitgeber sicher sein,
dass am Arbeitsplatz keine Probleme wegen des Rauchens
auftreten werden. Schließlich könnte dies auch zu Problemen
zwischen den Kollegen führen und damit
einen negativen Einfluss auf das
Betriebsklima haben.
Zusammengefasst lässt sich
feststellen, dass das Rauchen am Arbeitsplatz mittlerweile
eher unerwünscht ist. Arbeitnehmer, die nicht rauchen, haben
bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt
und werden von Arbeitgebern gern gesehen. |
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Körperverletzung
durch Passivrauchen
von
Frank Wöckel
Das Werk infor-miert
umfassend, fundiert und all- |
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gemeinverständlich über die medizinische und rechtliche Bewertung
des Zwangsmit-rauchens. Es ist für den medizinischen und juristischen
Leihen wie auch für Fachkreise ein grosser Gewinn. |
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Aktiv gegen Passivrauchen
von
Frank Wöckel
Dieses
Buch ent-hält Kopiervorla-gen
für Beschwer-den und
Petitionen
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für Strafanzeigen wegen
Kör-perverletzung durch Zwangsbe-rauchung, Kopiervorlagen mit Infos
zum Passivrauchen. Ausserdem finden Sie in eine ausführliche Anleitung,
wie Sie in den verschiedensten Lebensbereichen die Zwangs-berauchung
abwehren können. |
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Kontrolliertes
Rauchen
von
Henner Hess, Birgitta Kolte, Henning
Schmidt-Semisch
Es wird in dem
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Buch ausführlich die
Geschichte des Tabaks und die seiner Unerwünschtheit über
rund 500 Jahren nachgezeichnet.
Es wird gezeigt,
wie Tabak seine europäische Karriere als (All)Heil- und Arzneimittel
beginnt, zum Genussmittel wird, das man bald zu
kontrollieren sucht. |
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